Am vergangenen Wochenende fand in Grosselfingen der Landesparteitag der Partei dieBasis statt. Aus den derzeit 26 in Baden-Württemberg vorhandenen Kreisverbänden waren rund 50 Mitglieder, in der Mehrzahl Vorstandsmitglieder aus ihren jeweiligen Verbänden, in den beschaulichen Ort im Zollernalbkreis gekommen, um in der Hauptsache einen neuen Landesvorstand zu wählen, aber auch zahlreiche Anträge und Satzungsänderungen zu beschließen, die der inzwischen fünf Jahre alten Partei einen weiteren Feinschliff in der Organisationsstruktur gaben.

Der bisherige Landesvorsitzende Stephan Johne und die Landesschatzmeisterin Brigitte Aldinger wurden in ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt. Patrick Coleman, bislang Beisitzer, wurde im Vorstand ebenfalls bestätigt und wird sich jetzt intensiver um die „Junge Basis“ kümmern. Die früheren Vorstandsmitglieder Jörg Schmid, der auf eigenen Wunsch nicht mehr antrat und Ingeborg Hilbig, welche satzungsgemäß nach 2 Amtsperioden nicht mehr kandidieren konnte, wurden auf dem Parteitag mit stehender Ovation für ihre Arbeit gedankt, sie werden weiter unterstützend wirksam sein. Neu hinzugekommen sind Peter Hank in der Funktion als zweiter Landesvorstand in der Doppelspitze des Landesverbands, Elisabeth Beck als stellvertretende Schatzmeisterin sowie Jürgen Dorn und der einstige Gründungsvorstand Dragan Nesovic als Kreisverbandsbeauftragte. Zudem wählte der Landesparteitag vier Rechnungsprüfer für die kommende Amtsperiode.
Der neue Vorstand will sich im Schwerpunkt der weiteren internen Konsolidierung der Partei widmen und dafür eintreten, dass sich die Demokratie insbesondere auf kommunaler Ebene in Richtung direkte Bürgerbeteiligung weiterentwickelt.
Stephan Johne als alter und neuer Landesvorsitzender dankte den Mitgliedern für ihr Vertrauen und ihre Schwarmintelligenz bei der Wahl. Er resümierte: „Mit dem heute gewählten Team haben wir die Chance, mit klaren Zielen unsere Energie auf die wirklich wichtigen Themen zu richten.“ Dazu gehört eine deutliche Erhöhung der öffentlichen Sichtbarkeit, Basisdemokratie auf die Straße und zu den Menschen bringen, „das Ohr an der Basis“ – den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort stärken und nicht zuletzt in außenpolitischer Hinsicht die Friedenssicherung im Zuge einer Neutralisierung Deutschlands.
