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Presse

„WÄHLERINNEN UND WÄHLER SOLLEN MEHR UND DIREKT MITBESTIMMEN“ –KANDIDATENVORSTELLUNG DER PARTEI „DIEBASIS“ IN KIRCHBERG/JAGST-MISTLAU

Interview: Dr. Andreas Baum, Kandidat von dieBasis (hohenlohe-ungefiltert.de)

Eine Versammlung der Partei „dieBasis“ fand am 6. März 2021 in den Räumen des Quellhofs e.V. in Kirchberg/Jagst-Mistlau statt. Diese Versammlung diente dem Kennenlernen Interessierter sowie der Möglichkeit, den Kandidaten Dr. Andreas Baum persönlich zu befragen.

Von Birgit Häbich, Langenburg

Sich politisch aktiv einbringen

In der ersten Hälfte der Versammlung stellten sich alle interessierten Besucher und die Aktivisten von dieBasis persönlich vor. Die Motivation der aus dem ganzen Landkreis angereisten interessierten Besucher reichte von reinem Interesse an dieser neuen Partei bis hin zu Bekundungen, sich bereits aktiv zu beteiligen, oder sich künftig in ein politisches Geschehen einbringen zu wollen.

Basisdemokratie

Nach der Vorstellungsrunde und im persönlichen Gespräch mit der Verfasserin des Artikels, erläuterte Andreas Baum die Gründungsphase von dieBasis auf Bundesebene im Jahr 2020. Als elementar wichtig wurde die Form der Basisdemokratie dargestellt. Bei dieser direkten Demokratie ist die Trennung zwischen Regierenden und Regierten aufgehoben. Wähler wirken durch umfassende und direkte Teilnahme, z.B. durch Volksabstimmungen, auf Entscheidungsprozesse ein.

Baum ist seit dem 27. September 2020, als Vorstand des Landesverbands Baden-Württembergs tätig.

Die vierfarbigen Säulen dieBasis stellte er wie folgt dar:

Freiheit

Grün symbolisiert die Freiheit, das Handeln ohne Zwang. Die durch das Grundgesetz garantierten Freiheitsrechte sind die wichtigsten Grundrechte. Dazu gehören auch das Recht objektiv informiert zu werden, miteinander entscheiden zu können und frei seine Meinung äußern zu können.
Hier hob Baum besonders auf die Verfassung von Baden-Württemberg ab, in der die Grundrechte die für das ganze deutsche Volk gelten, nochmals für das ganze Gebiet von Baden-Württemberg verankert sind. Dazu führt Baum aus, dass es manchmal nötig sei zwei Sichtweisen darzustellen, die des Mandatsträgers als gewähltem Vertreter der Parteimeinung und die des Menschen, der als Privatperson unter Umständen eine ganz andere persönliche Meinung hat – die er aber freiwillig in den Hintergrund stellt, um dem gemeinsam formulierten Ziel der Partei zu dienen. Baum setzt außerdem, anstelle einer Strategie von bewusst geschürter Angst und Panik, auf Aufklärung der Bevölkerung.

Achtsamkeit

Rot steht für die Achtsamkeit, die bewusste Wahrnehmung des Inneren und Äußeren. Das Menschsein und die Beachtung der Menschlichkeit dienen als Leitbild in einer freiheitlichen Gesellschaft, in der die Menschen einen liebevollen, friedlichen Umgang miteinander pflegen.
In diesem Sinne sollen laut Baum auch erhebliche inhaltliche oder persönliche Differenzen offen und transparent ausgetragen werden können. Je nach dem Grad der Unvereinbarkeit der kontroversen Positionen wird in der Partei dieBasis die Technik der Mediation hilfreich eingesetzt. Baum setzt in diesem Zusammenhang auf Besinnung, Aufklärung und Stärkung der Eigenverantwortung. Ein eigenverantwortlicher Akt ist es, bei Unwohlsein zu Hause zu bleiben, also bis zu einer Besserung dem Arbeitsplatz und Freizeitaktivitäten fernzubleiben.

Machtbegrenzung und Gewaltenteilung

Blau steht für Machtbegrenzung und Gewaltenteilung. Macht und Machtstrukturen müssen begrenzt und kontrolliert werden. In Zeiten von Lobbyismus und Machtmissbrauch ist Transparenz gefragt. Ein Mandat, beziehungsweise die Übernahme von Macht, erfordert die Übernahme von Verantwortung im Sinne von Eigen- und Fremdverantwortung.
Dabei stellte Baum die Kombination von Vertrauen und Kontrolle in den Vordergrund. Für die Besetzung des Landtages von Baden-Württemberg schlägt er eine Halbierung der Anzahl von Parlamentariern vor. In der Partei dieBasis selber wirken derzeit alle Aktivisten ehrenamtlich und unbezahlt mit. Dem Umstand der Käuflichkeit und der in der Regel darauf folgenden Erpressbarkeit in Frage kommender Mandatsträger, will man mit den installierten Strukturen entgegenwirken. Ein konkretes Geldspendenangebot an die Partei dieBasis z.B., würde in die zuständige Gruppe zurückgetragen und dort zuerst auf Tragfähigkeit diskutiert. Die MandatsträgerIn könnte dann, nach außen hin, die im Innern der Partei gefundene Meinung vertreten.

Schwarmintelligenz

Orange spiegelt die Schwarmintelligenz als Fähigkeit einer Gruppe zu sinnvollem Verhalten wieder. Das Wissen Einzelner – und sei es auch das von Experten – reicht allein nicht aus. Um komplexe, fachübergreifende Themengebiete erfassen zu können, ist das Wissen Vieler notwendig.
Hier setzt Baum auf die höhere Kompetenz in einer Dreigliederung der Gesellschaft. Wo die Freiheit dem Geistesleben, die Gleichheit dem Rechtsleben und die Brüderlichkeit dem Wirtschaftsleben zugeordnet werden. Die Partei dieBasis sieht sich laut Baum in der Tradition der französischen Revolution. Weiterhin will man die in einem Schwarm mögliche Gruppenintelligenz für synergetische Prozesse nützen. Wer Hilfe braucht, kann Hilfe bekommen. Um die vielen möglichen Hilfestellungen innerhalb einer Gruppe in Erfahrung zu bringen und dann auch tatsächlich Ergebnisse zu erzielen, seien Fragen und eine offene Kommunikation unbedingt notwendig.

Uraltes Erfahrungswissen

In der Partei dieBasis werden kreative, zukunftsweisende Lösungen für anstehende Probleme gesucht und gefunden. So strebt man im Rahmen der derzeitigen Diskussion nach Identifikation und Schutz der Risikogruppen, z.B. durch die Schaffung von belüfteten Begegnungsräumen in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Es wird für eine Stärkung der Abwehrkräfte und der Gesundheit plädiert, u.a. auch durch das Einbeziehen von alternativen Heilmethoden mit uraltem Erfahrungswissen.

In Arbeitsplätze und Bildung investieren

Andreas Baum kandidiert für die Partei dieBasis, weil er durch den engen Kontakt zu den Menschen deren Nöte und Wünsche kennt. Er will dafür sorgen, dass es den Bürgern wieder besser gehen kann. Er setzt sich auch dafür ein, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und sehr viel mehr in Bildung investiert wird.

INTERVIEW: DIEBASIS IM LANDTAGSWAHLKAMPF BAWÜ

Interview: Dr. Ing. Andreas Baum und dieBasis im Landeswahlkampf BaWü – (nordhessen-journal.de)

In BaWü sind Mitte März Landtagswahlen. In einem Land, das grün-schwarz regiert wird und durch die Autokrise mehrfach gebeutelt wurde. Zahlreiche Parteien wurden in den letzten Jahren neu gegründet und treten jetzt erstmalig zum Wahlkampf an. „dieBasis“ (Basisdemokratische Partei Deutschland) sieht die Landtagswahl als ersten Schritt zur Bundestagswahl an und ist inzwischen in allen sechzehn Bundesländern vertreten. Konnte die dazu nötigen Unterstützungsunterschriften in 60 von 70 Wahlkreisen in BaWü zur Kandidatenzulassung gewinnen und versucht nun mit aller Kraft – die 5%-Hürde fest im Blick – in den Landtag zu kommen. Auch als wirklich demokratische Alternative gerade zur Alternative…

Daher habe ich heute an Herrn Dr. Andreas Baum, Mitbegründer der Bundespartei und Landesvorsitzender der Partei in BaWü sowie Pate für den Landesverband Hessen, ein paar Fragen.

Herr Baum studierte Maschinenbau in Aachen, promovierte dort im Bereich Betriebswirtschaft (Organisation) und durchlief eine durch und durch typische Automotiv-Karriere im „Ländle“ bis hoch zum Vorstandsvorsitzenden eines bekannten Automobilzulieferers. Seine drei Söhne (18, 20 u. 22) treten in seine Fußstapfen. Mit Politik hatte er nie etwas am Hut. Wohl auch zu wenig Zeit dafür.

Herr Dr. Baum, warum geht ein Mann wie Sie nun in die Politik? Was hat Sie dazu bewogen?

Dr. Baum (B.):  Ich hatte ehrlich gesagt nie vor, in die Politik zu gehen. Aber Anfang 2020 wuchs bei mir das über die Jahre angewachsene Unwohlsein über das, was in der Politik passierte, oder besser nicht passierte, immer stärker an. Die im Zuge der Corona Krise um sich greifende Angst zeigte auch bei mir Wirkung. Jedoch wohl anders, als vielleicht von anderen gewollt. Auf Grund meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung als promovierter Ingenieur und langjähriger Hobby Naturheilkundler konnte ich nicht nachvollziehen, was als Maßnahmen gegen einen weltweit grassierenden Virus von den Regierungen geplant wurde. Darüber hinaus gab es Gerüchte, dass wesentliche grundgesetzlich garantierte Recht eingeschränkt werden sollten. Da bekam ich es wirklich mit der Angst zu tun. Nicht vor einem Virus, sondern vor den geplanten Schritten zur Einschränkung demokratischer Rechte und der Freiheit der Menschen. 



Acher-Rench Zeitung, 16. November 2020

Mittelbadische Presse 11. 11..2020
Lahrer Zeitung, 11.11.20
Badische Zeitung 11.11.20
Badische Zeitung, 14.10.2020
Zollernalb-Bote 30. September 2020
Zollernalb-Bote 18.9.2020