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3. Bildung Jugend und Sport

Treffen: aktuell nur Videokonferenz, bitte Termine und Orte bei den Ansprechpartnern erfragen

Koordinator: Xenia Pompe, xenia.pompe@diebasis-bw.de

Weitere Ansprechpartner:

Ergebnisse der Konsensierung unseres Wahlprogramms zur Landtagswahl 21

Wir stehen für ein Bildungssystem, in dem die Individualität eines jeden Menschen Beachtung findet, und die unterschiedlichen Talente bestmöglich gefördert werden.

Akzeptanz: 94%

Beschreibung

Menschen sind individuell und unterscheiden sich in ihren Interessen und Fähigkeiten. Idealerweise dient jede Seele der Gemeinschaft an der Stelle, wo die Potenzialentfaltung am größten ist, und die Entwicklung die wenigsten Widerstände aufweist. Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, in dem jede/r die Möglichkeit hat, in seinen passenden Weg zu finden. Wir fördern Persönlichkeitsentwicklung und praktische Fähigkeiten in Verbindung zur Natur.

Wir setzen uns dafür ein, bei der Lehreraus- und Weiterbildung soziale und pädagogische Kompetenz stärker zu berücksichtigen, z.B. durch ein vorgeschaltetes Praxissemester und Supervision.

Akzeptanz: 93%

Beschreibung

Aus dem Grundsatz der Achtsamkeit ergibt sich für uns die Forderung, bei Ausbildung und Auswahl von Lehrern auf deren persönliche Eignung für den Lehrerberuf zu achten. Eine Grundvoraussetzung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt darin, dass Lehrer die Arbeit mit jungen Menschen und die jungen Menschen selbst lieben und mit ganzem Herzen bei den Menschen sind, mit denen sie es zu tun haben. Junge Menschen brauchen zutrauen in ihre Fähigkeiten und Vertrauen in ihr Menschsein. Die Ausübung des Lehrerberufs setzt deshalb eine persönliche Reife hinsichtlich Integrität, Authentizität und Vorbildfunktion voraus. Somit ist für uns die Ausübung des Lehrerberufs immer auch mit persönlicher Entwicklung verbunden, die im Rahmen der Lehrerausbildung begleitet, supervidiert und bewertet wird.

Wir fördern Maßnahmen, welche die Menschen dazu animieren, die vorhandenen generations-, kultur-, und sozial übergreifenden Bewegungsangebote stärker zu nutzen.

Akzeptanz: 91 %

Beschreibung

Bewegung befriedigt geistige, körperliche und soziale Grundbedürfnisse des Menschen, schafft Räume des Zusammenkommens, des Austausches und trägt einen wesentlichen Teil zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Sport schlägt generations-, kultur- und sozial übergreifende Brücken, und ist somit ein Grundpfeiler einer lebendigen Gesellschaft. 
Wir fördern Veranstaltungen, Vereine, Sportstätten und Programme für jung und alt. Dabei berücksichtigen wir sowohl den Breitensport als auch individuelle Sport- und Bewegungsangebote.

Wir fördern lebenslanges Lernen – unabhängig vom wirtschaftlichen Hintergrund.

Akzeptanz: 90%

Beschreibung

Die Potentialentfaltung ist ein zentrales Element der menschlichen Entwicklung. Sie bleibt oft denen vorbehalten, die über genügend Geld und freie Zeit verfügen. Dies widerspricht den Säulen der Freiheit und der Achtsamkeit, die jedem Menschen das gleiche Entwicklungspotential sichern. Deshalb ermöglicht dieBasis lebenslanges Lernen für alle Menschen und schlägt vor, dass jeder Mensch alle 7 Jahre ein Anrecht auf einen Bildungsgutschein für einen Weiterbildungs- oder Ausbildungsgang seiner Wahl erhält. Der Arbeitgeber bewilligt unbezahlten Bildungsurlaub. Für die Zeit der Aus- oder Weiterbildung besteht ein Anrecht auf ein Einkommen in Höhe der Grundsicherung.

Wir schützen die Kinderrechte, entsprechend der UN-Kinderrechts-konvention – auch in Krisenzeiten.

Akzeptanz: 90%

Beschreibung

Bei allen staatlichen Maßnahmen, die Kinder betreffen, ist das Kindeswohl zu berücksichtigen. Maßstab hierfür ist die von der Bundesrepublik unterzeichnete UN-Kinderrechtskonvention. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Mitsprache, welches wir grundsätzlich anwenden.

Wir setzen uns für die Ergänzung der Lehrpläne durch Inhalte und Fächer, wie z.B. Achtsamkeit, Glück oder Gesundheit ein, welche in direkter und lebensbezogener Weise …

Akzeptanz: 90 %

Beschreibung

… die Gesundheit, Beziehungs- und Lebensqualität sowie das Leben in Gemeinschaft fördern und verbessern.
Aus der Perspektive der Achtsamkeit ist unser Ziel in der Bildungspolitik ein erweitertes Bildungsverständnis, welches den Menschen nicht auf seine Funktion und Leistung reduziert, sondern einem ganzheitlichen Menschenbild Rechnung trägt.Im Mittelpunkt steht für uns die Frage, wie Bildung dazu führt, dass ein Mensch seine Persönlichkeit, Talente und Potentiale so entwickeln kann, dass er sein Leben in physischer, seelischer und geistiger Gesundheit glücklich und selbstbestimmt leben und sich in verantwortlicher Weise in die Gemeinschaft einbringen kann. Aus Gründen der Machtbegrenzung darf Bildung niemals von wirtschaftlichen oder staatlichen Interessen bestimmt werden. Sie ist ein grundlegendes Menschenrecht.

Wir setzen uns für eine Neubewertung von Bildungsabschlüssen ein, welche bereits erworbene Erfahrungen und Kompetenzen in praktischen Tätigkeiten stärker berücksichtigt.

Akzeptanz: 88%

Beschreibung

Bildungsabschlüsse eröffnen den Zugang zu weiteren Bildungsgängen wie zum Beispiel Studium oder Ausbildung. Zugleich ist mit ihnen aber auch verbunden, dass der Zugang zu einem Studium beziehungsweise einer Ausbildung versperrt werden kann. Diese Wirkung berücksichtigt nicht die Individualität des Lernweges eines Menschen und es entspricht nicht der von uns begrüßten Idee des lebenslangen Lernens. Vor allem vor dem Hintergrund einer sich immer schneller verändernden Berufswelt bekommt das lebenslange Lernen zunehmende Bedeutung. Aus diesen Gründen fordern wir, dass Bldungsabschlüsse beides zugleich leisten. Sie müssen deutlich machen welches Wissen, welches Können und welche Erfahrungen ein Mensch sich angeeignet hat und sie müssen aufzeigen, welche Wege zu jedwedem Ziel offen stehen. 
Unser Ziel ist es, mehr Qualifikations-Chancen zu schaffen statt frühe selektive Auswahl zu betreiben.

Wir fordern Pädagogik vor Technik und sehen den wachsenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht, insbesondere bei Kindern, kritisch.

Akzeptanz: 88%

Beschreibung

Besondere Aufmerksamkeit richten wir dabei auf die Auswirkungen, welche sich aus der Nutzung digitaler Medien, auf die Gesundheit sowie auf die allgemeine und schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ergeben. Wir sprechen uns für Informations-, Aus- und Weiterbildungsangebote für Eltern und Fachkräfte zum Thema Medienkompetenz aus. Machtbegrenzung kommt zum Tragen, indem solche Angebote auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und nicht wirtschaftlichen- oder Machtinteressen der großen Digitalunternehmen dienen. Wir meinen, dass die Technik ein Werkzeug des Menschen sein sollte und nicht umgekehrt.

Wir machen uns stark für Quereinstiege in Lehrtätigkeiten.

Akzeptanz: 85%

Beschreibung

Unter Berücksichtigung der Säule der Freiheit setzen wir uns für alternative Einstiege in pädagogische Berufe und Lehrtätigkeiten ein. Wichtig ist uns dabei, neben fachlicher Qualifikation, unbedingt auch soziale Kompetenz für die Zielgruppe. Dies ist im Rahmen einer praktischen Prüfung und Bewertung durch die Teilnehmer nachzuweisen.

Wir setzen uns für die finanzielle Gleichstellung der ErzieherInnen mit GrundschullehrerInnen ein.

Akzeptanz: 82%

Beschreibung

Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind prägend. Hier wird der Grundstein dafür gelegt, wie das spätere Leben gestaltet wird und wie der Mensch sich in die Gesellschaft einbringt. Wir schaffen ein Bewusstsein dafür, dass die Begleitung dieser bedeutsamen Zeit und die Erziehung junger Menschen zu selbstbestimmten, gemeinschaftsfähigen und mündigen Bürgern eine der wichtigsten und verantwortungsvollsten Aufgaben unserer Gesellschaft ist, welche bestmögliche Qualifizierung und entsprechende Bezahlung verlangt.

Wir sind für mehr Selbstbestimmung der Schulen.

Akzeptanz: 81%

Beschreibung

Ausgehend vom Grundsatz der Machtbegrenzung setzen wir uns für eine autonomere Selbstbestimmung der Schulen ein. Unabhängig von deren Trägerschaft. In basisdemokratischen Prozessen und der Schwarmintelligenz vertrauend, entscheiden die Schulkollegien zusammen mit Eltern und Schülern autonom über die sie betreffenden Themen.