Suche
Suche Menü

Ulrich Becker

Ich wusste nicht mehr, was ich wählen soll. Dann bin ich auf die Basis gestoßen.

Warum kandidiere ich für den Bundestag?

Durch die Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere seit dem letzten Jahr ist mir klar geworden, dass sich jeder aktiver an politischen Meinungs- und Willensbildungsprozessen beteiligen muss.Das mache ich hiermit.Jeder ist jeden Tag Politiker, ob beim Einkaufen, der Wahl des Verkehrsmittels, im Gespräch mit Nachbarn… Man kann nicht NICHT politisch handeln.Ich mache mir große Sorgen um unser Gemeinwesen. Mit Bestürzung habe ich mitansehen müssen, wie demokratische Errungenschaften über Bord geworfen werden und mit Angst Politik gemacht wird. Ich trete dafür an, diesen Machtmissbrauch in der Zukunft unmöglich zu machen, indem Politiker nur noch wenig selbst zu entscheiden haben.

Warum bin ich bei dieBasis Mitglied geworden?

Schon immer war ich ein politisch interessierter Mensch. Gestört hat mich jedoch, dass man Parteien mit einem Programm wählen muss, d.h. man kann nur einmal alle vier Jahre alles oder nichts davon wählen. Man muss Macht delegieren, auch wenn man das nicht will. Das finde ich zutiefst undemokratisch.Bei der Basis ist das anders. Es ist das erste Mal, dass ich eine Partei mit voller Überzeugung gewählt habe. Hier bin ich Mensch, hier kann ich’s sein.Wir wollen direkte Demokratie ermöglichen. Den Rest des Wahlprogramms legt der Wähler fest, denn ab dann entscheidet der Souverän über politische Fragen. Inhaltlich muss man bei Sachfragen beider Basis gar nicht einer Meinung sein und das ist gut so.Als Reaktion auf das „3. Gesetz zum Schutz der Bevölkerung…“ vom 18.11. bin ich in die Partei eingetreten. Seitdem treffe ich so viele tolle, achtsame, kluge, engagierte, fröhliche Menschen, es ist wunderbar.Es tut gut in diesen dunklen Zeiten.

Was sind die größten politischen Herausforderungen auf Bundesebene?

Ich denke, die größte Herausforderung liegt darin, das verlorene Vertrauen der Menschen in die Politik und in die Politiker wieder zu gewinnen. Vertrauen ist die Währung in einem Gemeinwesen. Aber damit neues Vertrauen entstehen und wachsen kann, ist es notwendig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen ohne Vorbehalte zuzuhören und sie mit echtem Interesse verstehen zu wollen. In diesen dynamischen und hochkomplexen Zeiten ist Politik nur dann erfolgreich, wenn die Bevölkerung aktiv in den Willensbildungsprozess eingebunden ist und selbst mitentscheidet. Nur so können wir die Zersplitterung der Gesellschaft verhindern und gemeinsam Politik für uns selbst, die Bewohner dieses Landes, machen. Auch müssen wir wieder mehr politischen Handlungsspielraum auf die regionale Ebene zurückholen. Die zunehmende Zentralisierung politischer Entscheidungen hin zu supranationalen Institutionen ohne direkte demokratische Legitimation, sehe ich aufgrund der Möglichkeit des Machtmissbrauchs zunehmend kritisch.Nur wo Macht ist, kann sie missbraucht werden.Wir müssen unsere Demokratie immer wieder neu verteidigen gegen Angriffe von Lobbygruppen und Machtinteressen. Die Corona-Politik ist da nur ein Symptom für tiefer liegende Probleme, die es schon länger gibt.Wir müssen als Gesellschaft in Manchem erst wieder lernen, auch bei konträrer Meinung achtungsvoll miteinander zu diskutieren, vorurteilsfrei zuzuhören und vor allem: Auch bei unterschiedlichen Ansichten im Gespräch zu bleiben!

Wer bin ich ?

Zu meiner Person: Ich bin verheiratet, 39 Jahre alt, Vater von vier Kindern und arbeite als Unternehmensberater im Bereich Produktionsmanagement, Produktionscontrolling und Datenbankprogrammierung. Mit meinen Kunden erarbeite ich verhältnismäßige Maßnahmen bei unternehmerischen Problemen, z.B. zur Verbesserung der Liefertreue mit Hilfe von Statistiken. In meiner Freizeit spiele ich Klavier, genieße Waldspaziergänge mit der Familie oder schraube an unseren Fahrrädern herum.Meine politischen Erfahrungen sind eher allgemeiner Natur bisher. Schon als Jugendlicher habe ich Jugendgruppen geleitet und im Verein auf Bundesebene mitgewirkt. Später war ich 1. Vorsitzender eines Vereins zur Förderung der Jugendarbeit in unserem Ort. Im Studium habe ich mich mit großem Erfolg in den Senat wählen lassen und live miterlebt, mit welchen brachialen Methoden Politik gemacht wird. Das hat mich damals einerseits abgeschreckt,andererseits aber auch meinen inneren Kompass geschärft: Politik darf man nicht den Machthungrigen überlassen.Churchill hat einmal gesagt: Es ist einfacher eine Nation zu regieren als vier Kinder zu erziehen. Insofern bereichern auch meine vier Kinder meine politische Erfahrung.Eine gewisse Bekanntheit habe ich auch durch meine Texte:„Liebe Miteltern der 4a“ging im Aprilviralin Telegram; im November 2020 hatte ich eine „Checkliste Demokratie“erarbeitet, die dann auch von Markus Haintz und Ralph Ludwig geteilt wurde.

Mein Profil bei abgeordnetenwatch.de mit noch mehr Fragen und meinen Antworten: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/ulrich-becker

Ein Video von mir findet ihr hier (noch von der Landtagswahl, aber es passt trotzdem weiterhin):