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Dietmar Ferger

Die Politik braucht eine neue Basis
Dietmar Ferger
dieBasis

Ich bewerbe mich für den Wahlkreis 58 Lörrach mit den Gemeinden Aitern, Bad Bellingen, Binzen, Böllen, Efringen-Kirchen, Eimeldingen, Fischingen, Fröhnd, Grenzach-Wyhlen, Häg-Ehrsberg, Hasel, Hausen im Wiesental, Inzlingen, Kleines Wiesental[8], Lörrach, Maulburg, Rümmingen, Schallbach, Schönau, Schönenberg, Schopfheim, Steinen, Todtnau, Tunau, Utzenfeld, Weil am Rhein, Wembach, Wieden, Wittlingen und Zell im Wiesental.

Ich kandidiere …

weil ich meinen bescheidenen Teil dazu beitragen will, dass die kommenden Generationen in einer freien und demokratischen Gesellschaft leben können. Die Generation, deren Teil ich bin, ist in Wohlstand und Überfluss aufgewachsen und hat die Verantwortung, die Gesellschaft so zu gestalten, dass auch unsere Kinder und Enkel so aufwachsen können, dass sie frei und in einer intakten Umwelt ihr Potential entfalten können.

Dass Angst vor einer Infektion die globale Wirtschaft zusammenbrechen lässt und Milliarden Menschen in ihren Freiheiten einschränkt, ihrer Lebensgrundlage beraubt und schwere Schäden zufügt, ist bis jetzt einmalig in der Geschichte der Menschheit. Dieser Vorgang stellt eine Unterbrechung der linearen Weltentwicklung dar, wie sie bis jetzt nur durch Weltkriege oder globale Umweltkatastrophen ausgelöst wurden. Leidtragende sind wie bei jedem Krieg vor allem die Schwachen, also die Kinder und die Senioren, während andere Gewinne machen.

Diese Angst wieder zu vertreiben und eine Gesellschaft zu entwickeln, in der umfassend informierte und selbstverantwortliche Menschen angstfrei und selbstbewusst über ihre Angelegenheiten selbst entscheiden, sehe ich als Voraussetzung an für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben.

dieBasis ist für mich …

… eine Gemeinschaft sehr unterschiedlicher Menschen, die sich in Achtsamkeit und gegenseitiger Freiheit begegnet, in der die Macht gleichmäßig verteilt wird und in der wir daran arbeiten, die Weisheit der Vielen, die Schwarmintelligenz, zu nutzen. Jeder Mensch hat auf Grund seines Erfahrungshintergrundes einen anderen Blick auf die Wirklichkeit, wenn viele Menschen gemeinsam die Wirklichkeit erfassen, können sie der Wahrheit viel näher kommen als jeder Einzelne.

… eine Hoffnung, dass die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte wieder korrigiert werden können.

… ein Teil einer Bewegung, die sich seit Jahrzehnten gegen die zunehmende Verbots-Unkultur und Ideologisierung wehrt. Die überzogenen Maßnahmen des letzten Jahres haben die Widerstandskräfte in vielen Menschen geweckt. Menschen wollen wieder über ihre Angelegenheiten entscheiden. dieBasis hat die Aufgabe, ihre politische Vertretung zu organisieren – eine Vertretung für alle Menschen, die informiert und sachlich fundiert, gemeinwohlorientiert, friedlich und selbstverantwortlich entscheiden und nicht durch Ideologien gelenkt werden wollen.

Wichtig sind mir …

  • Eine soziale Gesellschaft, in der jeder Mensch die Möglichkeit zur Potentialentfaltung hat. Dazu gehören auch, dem die Mietwucher einen wirksamen Riegel vorzuschieben und verantwortungsvolle Immobilienunternehmen zu fördern. Menschen sollen maximal 25% des Einkommens aufgewendet für Wohnen aufwenden müssen. Die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe muss sichergestellt sein.
  • Eine kindgerechte Bildung mit ausreichender Finanzierung und mehr Freiraum für Schulen und Pädagogen aller Schularten, um praxisorientierte, musische und künstlerische Bildung und gezielte Förderung und individuelle Schwerpunkte entwickeln zu können. Freie Schulen und auch Initiativen wie Scolé, die freie nachhaltige Schule Wiesental, die im Herbst ihre Arbeit aufnehmen will, brauchen eine Gleichberechtigung und Unterstützung.
  • Regionalen Gesundheitskonferenzen zum Aufbau selbständiger Gesundheitsregionen, die eigenverantwortlich handeln und alle Gesundheitsanbieter, also z.B. auch Heilpraktiker, mit einbeziehen. So kann die Gesundheitsversorgung auch im ländlichen Raum eigenverantwortlich sichergestellt werden.
  • Eine steuerfinanzierte, von den Bürgern selbst bestimmte Medienfinanzierung, denn es zeigt sich, dass die Unabhängigkeit der vierten Gewalt nicht mehr gesichert ist.
  • Die Verbesserung der direkten Demokratie in Baden-Württemberg. Es soll Volksentscheide auf Landkreisebene geben. Dann hätten beispielsweise die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Lörrach über die Struktur der Kliniklandschaft abstimmen können. Weiterhin sollen Landräte direkt von der Bevölkerung gewählt werden.
  • Die Förderung der Landwirte, damit sie als Gestalter unserer gewachsenen und vielfältigen Kulturlandschaft der wichtigen Aufgabe des Erhalts der Bodenfruchtbarkeit und der Artenvielfalt nachkommen können.

Als Basisdemokrat ist es mein Ziel, dass Sie mitbestimmen können statt Ihre Stimme einmalig abzugeben. Ich will Ihre Stimme also nicht behalten, sondern möglichst oft wieder zurückgeben, damit Sie selber über Ihre Angelegenheiten selbst entscheiden können!

Kontaktdaten

Ich beantworte gerne Ihre Fragen. Bei Interesse senden Sie mir bitte eine Mail mit Angabe Ihres Wohnorts und Ihres Themas. Ich melde mich dann zurück. Freue mich!

mail: info@dietmarferger.de
Web: www.dietmarferger.de
Abgeordnetenwatch – hier können Sie mir gerne Fragen stellen: www.abgeordnetenwatch.de/profile/dietmar-ferger
Facebook: www.facebook.com/dietmar.ferger.offiziell

dieBasis und ich

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nach meinem Austritt bei den Grünen im Frühjahr 2018 nicht mehr Mitglied in einer Partei zu werden. Zar hatten sie mich als parteiloses Kreistagsmitglied nach der Kommunalwahl in ihre Fraktion aufgenommen, nachdem ich an einigen Mahnwachen teilgenommen habe, wurde ich aber wieder ausgeschlossen. Neben einigen Redebeiträgen auf Demonstrationen habe ich mich anfänglich bei der Erstellung des Programms von Wir2020 engagiert – einige meiner Formulierungen finden sich dort immer noch. Leider zeigten sich auch dort Strukturen, die ich von den Grünen kannte und nicht mehr erleben wollte. So habe ich den dieBasis Landesverband Baden-Württemberg mitgegründet und erlebe eine Kollegialität und Offenheit, wie ich sie in bisheriger Parteiarbeit nie erlebt habe.

Mein Ziel ist immer, denjenigen Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen, und denen, die selbst zurechtkommen, die Freiheit dazu zu geben. Die vier Prinzipien („Säulen“) der dieBasis Partei stimmen mit diesem Grundsatz überein – eine Gesellschaft, die sich danach ausrichtet, braucht keine Verbote mehr:

  • Freiheit, insbesondere die Freiheit zur Potentialentfaltung, ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen und zentrales Element der Menschenwürde. Freiheit ist immer Verbunden mit Selbstverantwortung.
  • Machtbegrenzung sowohl für Personen als auch für Strukturen, ist essentiell für unsere Demokratie. Die zunehmenden Machtkonzentrationen schaffen strukturelle Gewalt und Macht in den Händen einzelner, die weder demokratisch noch moralisch legitimiert sind.
  • Achtsamkeit im Umgang mit Mensch und Natur ist eine Grundvoraussetzung für Mitmenschlichkeit, aber auch für die Wirtschaft. Unsere Wirtschaftsstrukturen müssen achtsamer werden und sich an den Bedürfnissen der Menschen und der Natur orientieren. In der Wirtschaft ist Gewinnmaximierung das Gegenteil von Achtsamkeit!
  • Schwarmintelligenz bedeutet für mich, das Wissen der informierten Zivilgesellschaft zu nutzen statt die Beratungsdienstleistungen teurer Lobbyisten. Es gibt so viele engagierte Menschen in unserem Lande, die sich intensiv Gedanken über die Zukuftsgestaltung machen. Ihre Impulse müssen zur Abstimmung gebracht werden.

Über mich

Ich bin 1962 geboren, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Als Umweltschutzingenieur, Pädagoge, Präventologe und Unternehmer beschäftige ich mich seit Jahrzehnten mit Bildungs- und Gesundheitsthemen. Unter anderem bin ich Mitglied im Präsidium des Deutschen Naturheilbundes, jahrelang war ich Mitglied des Elternbeirats der Schule unserer Kinder und Vertreter in landesweiten Gremien.